Wie funktioniert Ultraschall?

 
 

Ultraschall wird mit Hilfe des reziproken piezo-elektrischen Effektes erzeugt:

Im sogenannten „Schallkopf“ sind Kristalle angeordnet, an welchen mittels elektrischer Spannung geeigneter Frequenz Schwingungen ausgelöst werden. Diese verursachen ein entsprechendes Schallfeld, welches in das Gewebe eindringt. Im Gewebe werden die Schallwellen teilweise reflektiert und zum Schallkopf zurückgesandt. Im umgekehrten
Vorgang der Schallaussendung verursachen die eintreffenden, reflektierten Schallwellen oberflächliche Bewegungen der Kristalle mit elektrischen Veränderungen, die zur Analyse verwendet werden können. Der diagnostische Ultraschall verwendet Frequenzen in der Größenordnung von 1 – 15 Mhz. Die im Rahmen der Untersuchung auf den Körper
übertragene Energie ist ungefährlich.

Zur direkten Darstellung des Blutflusses (Gefäßdiagnostik) bedient man sich des Dopplereffektes (Frequenzverschiebungen des reflektierten Schalles entsprechend der Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses).

 

Leberzysten

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