Was sind Röntgenstrahlen und wie entstehen Röntgenbilder?

 
 

Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen wie sichtbares Licht,
Radarstrahlen oder Infrarotstrahlen (z.B. in der Fernsehfernbedienung etc.) und haben nichts mit Radioaktivität (Atomkraftwerke, Atombomben, Atommüll etc.) zu tun.

Wie Licht in der Glühbirne, so werden Röntgenstrahlen in der „Röntgenröhre“ durch elektrischen Strom erzeugt. Sie können wie Licht einen fotografischen Film schwärzen.

Zur Herstellung eines Röntgenbildes wird die Röntgenröhre auf die Untersuchungsregion gerichtet und für einen kurzen Moment (wie ein Blitzlicht) eingeschaltet. Der hinter der Untersuchungsregion platzierte Film (in einer Schutzkassette) wird dadurch belichtet. Dichtere Gewebe (Knochen) schwächen die Strahlen stärker als weniger dichte (Weichteile, Fett). Dadurch entsteht ein Abbild der Gewebsstruktur am Film. Die anschließende Entwicklung des Filmes in der Dunkelkammer erfolgt analog zu fotografischem Material.

 

 

Digitale Radiografie

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